Beratung

Systemische Beratung 

(für Erziehungsverantwortliche)

Erziehungsverantwortliche (Eltern, PädagogInnen, LehrerInnen u.a.) sind häufig mit ungewöhnlichen, destruktiven, manchmal auch gewalttätigen Verhaltensweisen von Kindern konfrontiert.  Dabei fühlen sie sich nicht selten hilflos und ratlos. Sie ziehen sich zurück, lassen gewähren oder geraten in eskalierende Machtkämpfe, die zu weiterer Verzweiflung führen. Traditionelle Interventionen geraten im Umgang mit diesen hocheskalierten Individuen und deren Systemen an ihre Grenzen.

  Ziele 

Verantwortlichen soll es gelingen Präsent zu sein, ohne dabei  (primär) Macht und Durchsetzung, sondern Beziehung, Kooperation – und damit Bindung zu fokussieren. Neu entstandene Interventionsmöglichkeiten zielen darauf ab, verlorengegangene Präsenz wieder herzustellen und damit auch verlorengegangene Bindungen zu erneuern oder neu aufzubauen. 
Gemeinsam arbeiten wir daran, Ihre Handlungsfähigkeit als Erziehungsverantwortliche zu stärken, damit Sie wieder souverän auch auf extreme Herausforderungen reagieren können. Mit dem systemischen Ansatz, der Ihre eigenen Ressourcen und Lösungen in den Mittelpunkt stellt, möchte ich Sie auf diesem Weg begleiten.

Ablauf

Erstgespräch:
Im Erstgespräch besprechen wir Ihre Anliegen und Ziele für die Beratung.

Regelmäßige Sitzungen:
Während der Beratung widmen wir uns den besprochenen Themen und erarbeiten gemeinsam neue Lösungsansätze und Handlungsoptionen.

Abschluss:
Am Ende des Beratungsprozesses reflektieren wir diesen und die erzielten Ergebnisse. Dies ermöglicht es, die gewonnenen Erkenntnisse nachhaltig in den Alltag zu integrieren.



Von den Ursprüngen zur Praxis: 

Ein Beratungsformat der Zukunft

Das Beratungsformat der "wachsamen Sorge" oder "Neuen Autorität" entstammt dem Angebot des Elterncoachings. Zielgruppe waren Eltern in familiären Krisensituationen, welche mit gewalttätigen und selbstdestruktiven Verhaltensweisen ihrer Kinder konfrontiert waren / sind. Das Konzept wurde mittlerweile auf verschiedene Arbeitsbereiche ausgeweitet und es bestehen positive Erfahrungswerte in der Umsetzung in sozialpädagogischen und sozialtherapeutischen Institutionen, Bildungseinrichtungen, Gemeinden, aber auch im Kontext von Firmen. 

Haim Omer (Tel Aviv/Israel) entwickelte in den 90er Jahren das Konzept der Elterlichen Präsenz und stellte dies 1999 erstmals in Deutschland am Institut  des IF Weinheim vor. In seinem Konzept nutzte er das Gedankengut und die Grundhaltungen aus dem „Gewaltlosen Widerstand“ nach Mahatma Gandhi. 
Beziehungspersonen erweitern ihre eigenen Kompetenzen und können zu Entscheidungssicherheit und kreativer Handlungsbereitschaft zurückfinden, die mit ihren Werten übereinstimmen. 
Dieses Angebot richtet sich sowohl an Eltern, als auch an Fachkräfte in sozialpädagogischen Bereichen.